Eigentlich waren wir nicht qualifiziert durch unsere Teilnahme am Bezirksblitzen für 4er- Teams, weil wir dort nicht unter die ersten Vier gekommen sind.
Aber die eine oder andere Absage – oder bereits vorhandene Vorqualifikationen – machten unsere Teilnahme bei der Hessischen Meisterschaft im Teamblitzen dann doch noch möglich.
Nehmen wir es mal als eine Art Geburtstagsgeschenk: Königsspringer Karben, gegründet am 16. April 2024!
Mit vier Spielern traten wir den Weg von Karben nach Niederbrechen an: Alex, Günther, Dieter und auch Peter, der sich die lange Anreise von Bruchköbel nach Karben schon am frühen und frischen Sonntagmorgen gegönnt hatte.

Nach einer Stunde Fahrzeit trafen wir im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus in Niederbrechen – Werschau ein.
Mit nur wenig Verzögerung nach dem vorgesehenen Start um 11 Uhr ging es los: 29 Runden Blitzschach. Wir waren auf Platz 30 ins Turnier gegangen, wobei Berechnung der Mannschaftsstärke nicht ganz korrekt war. Das hing mit einer noch fehlenden Ratingzahl bei Alex zusammen, der mit 1200 in die Berechnung einging.
Im Teilnehmerfeld der 120 plus acht Ersatzspieler tummelten sich 2 Großmeister, 7 Internationale Meister und 19 FIDE-Meister. In der Hauptsache bekam Alex an Brett 1 diese Wucht zu spüren und mit 16 Punkten aus 29 Partien war das eine starke Leistung.
Günther bot an Brett 2 mit 10 Punkten noch eine gute Leistung an, Dieter ist mit seinen 7 Punkten sicher nicht zufrieden.
Peter holte 4,5 Punkte und sorgte mit seinen Siegen in Runde 1 und 2 für unseren Turbostart mit 2 Teamsiegen.
Und damit wurden die folgenden individuellen Ergebnisse nach DWZ und ELO erspielt:

Gewonnen haben wir gegen Weiterstadt, Langen, Nied 2, Kassel sowie Fritzlar, und alle in den ersten 17 Runden Runden vor der Pause. Da war es schon 15 Uhr, und nach der viertelstündigen Unterbrechung lief für die letzten 12 Runden nicht mehr viel zusammen, denn acht Niederlagen standen nur vier Zweizwei gegenüber. Puh!
Unentschieden erreichten wir gegen Hünstetten, Bad Homburg 1 und 2, Bad Hersfeld, Hungen-Lich und auch noch Gernheim 2. Es war ein langes und hartes Turnier. Das Dabeisein hat sich in jedem Fall gelohnt, zumal man viele alte Bekannte begrüßen durfte.


