Es war ein weiter Weg von der Schachgesellschaft Bornheim im Februar 1926 bis zum SV Frankfurt Nord der Gegenwart. Und er führte über mehrere Umwege, und auf den Stationen, und sicher nicht am Wegesrand, trifft man auf Namen wie den SC Niedereschbach und auch den SC Patzer 1993 Frankfurt.
Es war die Zeit, als Vereine wie Grünweiß Frankfurt verschwanden, oder auch die FTG 1847 ein eher nur kurzes Dasein in Vergleich fristete. Aber der Name Arthur Fischer, als Ur- Bornheimer, ist auch immer im Zusammenhang zu erkennen. Leider verstarb er vor wenigen Jahren und konnte als Ehrengast nicht anwesend sein.
Das ist nur einer von vielen klangvollen Namen, auf sportlicher und Funktionärsebene, die im Zusammenhang mit Schach in Bornheim bekannt wurden.
Als Patzer und Bornheim vor gut zwanzig Jahren zum SV Patzer Bornheim 1926 fusionierten, dauerte es auch nicht mehr lange, bis sich der SC Niedereschbach dem Trend zum Zusammenschluss nicht mehr entziehen konnte; oder wollte.
Jedenfalls, das Ergebnis war in Summe das, was an alter Spielstädte im Darmstädter Hof in Niedereschbach heute befeiert wurde: der SV Frankfurt-Nord 1926.
Großmeister Hagen Poetsch stellte sich an 27 Brettern einer Gegnerschaft und gab nur drei Remis ab. Eine starke Leistung in der nicht klimatisierten Halle.
Wilhelm Ranke und Thomas Renner, beide auch vom alten SV Bornheim noch übrig, und Fabian Straub trotzten dem GM die Unentschieden ab. Renners Unentschieden war gleichzeitig der Schlusspunkt des sportlichen Teil des Nachmittags.


Im Anschluss gab es Glückwünsche von offizieller Seite, und einen Umschlag vom Ortsbeirat Niedereschbach, was ebenso mit Beifall quittiert wurde wie der etwas größere Umschlag vom Vertreter des Landessportbundes aus dem Kreis.
